Unsere Laiengemeinschaft Maranatha
Im Januar 2006 entstand unsere Laiengemeinschaft Maranatha
als Zweig der Schwestern vom Heiligen Josef, Provinz St. Trudpert Münstertal.

| Leitungsteam: |
| Schwester M. Clara |
| Birgit Ehrhard |
Schwester M Debora |
| Unser gemeinsames Charisma ist: |
| "Anbetung des Herrn |
| im Allerheiligsten |
| Sakrament des Altares |
| und der Hände Arbeit." |
Wir wollen unseren Glauben bewusst leben,
unseren Alltag mit Jesus teilen, uns von ihm führen
und formen lassen.
So entdecken und vertiefen wir unsere jeweilige
Sendung an unserem Lebensort, in Familie, Beruf
und Gesellschaft.

Kraft hierzu schöpfen wir aus Seinem Da-Sein:
| - in der Eucharistie, im Wort der Heiligen Schrift, in den Sakramenten der Kirche |
| - in der Stille- die wir besonders auch im Kloster finden |
| - im gegenseitigen Austausch |
| - im Angenommen-sein |
| - im Gebet miteinander, füreinander und für die ganze Welt |
Elemente unserer Gemeinschaft:
| - drei Wochenendtreffen pro Jahr, sowie drei Marantha-Treffen am Samstagnachmittag |
| - persönlicher und schriftlicher Austausch das Jahr hindurch |
| - geistliche Begleitung |
| - Exerzitien |
| - Möglichkeit der Mitfeier der Liturgie mit den Schwestern, sowie stille Tage im Kloster |
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Offen wie der heilige Josef
Verankert in Christus
Gesendet von der Kirche |
Bei der Aufnahme in die volle Mitgliedschaft erhalten wir dieses Medaillon als Zeichen der Zugehörigkeit zur Laiengemeinschaft Maranatha.
Alle Frauen und Männer sind uns willkommen,
die sich eine Herz-zu-Herz Beziehung mit Jesus wünschen!
Maranatha - Komm, Herr Jesus
Termine der Laiengemeinschaft Maranatha
der Schwestern vom Heiligen Josef
Unser nächstes Treffen findet vom
20.01. - 22.01.2012 statt.
Bei Interesse fordern Sie unseren Prospekt an.
Vorschau unserer Treffen für das Jahr 2012
20.01.-22.01.2012
18.05.-20.05.2012
19.10.-21.10.2012
Exerzitien vom
21.02.-26.02.2012
Vorschau unserer Treffen für das Jahr 2013
11.01. – 13.01.2013
10.05. – 12.05.2013
12.10. – 14.10.2013
Unsere Kontaktadressen:
Schwester M. Clara
Kloster St. Trudpert
79244 Münstertal
Frau Birgit Ehrhard, 1. Verantwortliche der Laiengemeinschaft
| Tel: |
07636 - 788667 |
| e-mail: |
birgit.ehrhard@web.de |
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Wochenende vom 14. – 16. Oktober 2011
in Heiligkreuztal mit Pfr.Schmid
An diesem Wochenende wurde mir noch deutlicher bewusst was der hl. Josef alles für seine Familie getan hat.
Die einzelnen Stationen im Kornhaus zeigen, dass Josef für Jesus wirklich ein richtiger Vater war, so wie man es sich auch heute zum Teil noch vorstellt. Er hat ihm nicht nur das Beten und Arbeiten beigebracht, er hat wohl auch mit ihm gespielt.
In den einzelnen Stationen wird sehr schön dargestellt, wie Josef auf die Stimme der Engel hört und auch danach handelt und wie er sich mit all den Sorgen und den Nöten der damaligen Zeit, rührig um seine kleine Familie kümmert und dies obwohl er nicht der leibliche Vater von Jesus ist.
M.K.
Unser Wochenende in Heiligkreuztal ist mir immer noch ganz gegenwärtig. Beeindruckend war eigentlich alles.
Wenn ich etwas besonders hervorheben möchte, dann dass mir nochmals die wichtige Rolle des Hl. Josef in der Heilsgeschichte bestätigt wurde, nämlich die des Hintergrundarbeiters.
Ich sage bewusst "Hintergrundarbeiter", denn ein Hintergrundarbeiter ist mehr als ein bloßer Arbeiter. Er ist jemand, der einem Anderen den Rücken frei hält, nicht einfach so, sondern damit dieser Andere etwas Wichtiges tun kann.
Ein Hintergrundarbeiter erkennt klar die Berufung des Anderen und übernimmt, ganz bewusst und ohne viel Aufhebens davon zu machen, auch unangenehme und schwierige Aufgaben, um der größeren Sache willen.
Josef hat erkannt, dass Jesus der Messias ist und hat, still und wie selbstverständlich, getan was getan werden musste. Dazu gehörte auch, dass er nicht im Mittelpunkt des Geschehens stand, sondern diesen Platz Jesus und Maria überließ, weshalb er oft übersehen wird, was aber sein wahre Größe ausmacht.
Deshalb ist der Hl. Josef für mich nicht nur der Patron der Arbeiter, sondern vor allem der Hintergrundarbeiter.
Liebe Grüße!
E.I.
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„Unser Größtes Kapital ist die Vorsehung Gottes“
(Abbé P. P. Blanck)
Wochenende 13.-15. Mai 2011
Der wichtigste Satz aus dem Vortag von Herrn Spiritual P. Falk an diesem Wochenende war für mich „die Fügung Gottes, die Vorsehung, ist unser größtes Kapital“.
Mir wurde bewusst, unser ganzes Leben, wie es bisher war, wie es ist und wie es in Zukunft sein wird, ist der Plan Gottes für uns, den er für jeden einzelnen von uns schon vorgesehen hat, bevor wir überhaupt waren (Ps. 139), den er gut durchdacht hat, auch wenn wir manches nicht verstehen und offene Fragen bleiben. Es ist der Weg, den wir gehen und erkennen müssen.
Durch die Taufe hat Gott mit uns einen Bund geschlossen. Er hat uns hinein genommen in die Struktur seines göttlichen Planes. Hinter meinem Leben ist Gottes Allmacht, Weisheit und Liebe. Wir sind dadurch hinein genommen in die Liebesgeschichte Gottes mit uns, die nie abgeschlossen sein wird. Wir dürfen und haben die Verpflichtung Mitspieler zu sein in seinem Plan, in seiner Vorsehung für die Menschen.
Wie dies geschehen kann, gibt uns Gottes Geist ein. Wir müssen nur aufmerksam hören, die Schrift, das Wort Gottes studieren und dann seine Spuren für uns und den Nächsten auch im Gebet entdecken.
Ich glaube und vertraue fest darauf, dass sein Plan für mich gut ist und ich bin dankbar, dass ich ein Teil seines Planes sein darf, denn ich weiß, er meint es gut und er liebt mich
so wie ich bin, nämlich ein Teil seiner göttlichen Vorsehung.
I.L.
Danke von Herzen für das Dabei-Sein-Dürfen, das Zuhören-Dürfen über die allumfassende Vorsehung unseres liebenden Gottes, die Stille - und Mutmachphasen ebenso wie über die Gedankengänge zum Thema: wie geht Spurensuche. Den beiden neu aufgenommenen Frauen in die Gruppe Maranatha wünsche ich von Herzen Gottes Segen.
E.H.
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Exerzitientage im Kloster vom 8.-13. März 2011
Herr, lehre uns beten ( Lk 11,1)
In die Schule Jesu gehen
Bevor wir ans Beten denken, ist Gott schon da und wartet auf mich.
Seine Omni-Präsenz ist in mir, in der Schöpfung, im menschlichen Gegenüber, im Wort Gottes, in den Sakramenten der Kirche, in der Eucharistie.
Wenn wir Ihm in seinem Wort begegnen wollen, gibt es die vier Schritte der lectio–divina:
- lectio – Lesen
- meditatio – sich fragen, was will Gott mir jetzt sagen
- oratio – die betende Antwort von mir
- contemplatio – das „Kauen“ des Wortes, das „im Herzen bewegen“, wie Maria es tat
Gebet ist auch eine Beziehung, die gepflegt werden möchte. Sie braucht
- Ort (Raum) – wenn auch den Kleinsten
- Zeit – die gilt es sich zu nehmen (keiner hat Zeit)
- Rituale (Kerze, Kuss)
Die Kirche lehrt uns das Gebet der liebenden Aufmerksamkeit, wie eine Mutter den Kindern die Fingerreime beibringt.
- Daumen – ich sage danke für alles was mir heute Gutes begegnete
- Bitte um den Heiligen Geist, dass ich erkenne was gut und böse war
- Tagesschau – Rückblick
- Schmerz, den ich erfahren oder bereitet habe
- Neuanfang
Gott ist immer da (Ps 139): Hier bin ich und warte auf eure Antwort
Vater, hier bin ich, verfüge über mich, send mich, Amen.
E.B.
Viel Zeit zum Horchen.
Zeit haben für Gott!
Horchen auf Gott!
Ge – HORCHEN!
Hören lernen
Die Seele hört langsam
am lautesten
hört sie
in der Stille ! ( P. Schiestl)
Danke!!
T.O.
Während der Exerzitien schenktest DU mir Gnade in Fülle,
als ich Dich besuchte sooft in der Stille.
Du ließest mich hören Dein göttliches Wort,
als ich kniete vor dem Tabernakel, dem Heiligen Ort.
Erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit,
deshalb zeigtest DU mir in der Natur meinen Weg für die nächste Zeit.
Mit DIR will ich ihn gehen und immer hören auf DICH.
Ich weiß, egal wo ich bin, DU bist immer bei mir, DU bist „DER ICH BIN DA“ und schaust auf mich.
Die Exerzitien fangen nun zu Hause im Alltag an,
DU kannst DICH auf mich verlassen, ich bleib an DIR dran.
I.L.
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Das Wochenende 21.-23. Jan. 2011 stand unter dem Thema:
Maranatha - Komm Herr Jesus - sprich zu uns
Die Gebetsstunde am Freitagabend stimmte uns in die Stille ein, die nötig ist, damit wir die leise Stimme unseres Gottes hören können.
Am Samstagvormittag stand die Einheit unter dem Thema: Beten mit dem Wort Gottes.
Sr. Clara stellte uns Schritte vor, wie wir uns dem Wort der Heiligen Schrift annähern können.
Ich bereite mich auf sein Wort vor. Ich glaube an dich Gott, ich hoffe auf dich, ich liebe dich.
Ich bitte: Herr lass mich verstehen was du mir sagen willst.
Ich trete in die Gegenwart Gottes- Ich lese den Text und setze meinen Verstand ein.
Ich frage mich: Was ist die Botschaft Gottes für mich?
Ich spreche mit IHM über mein Leben. Ich bemühe mich, den Willen Gottes anzunehmen. Ich verweile bei Gott und danke IHM.
Diese Schritte haben uns sehr bei der Einzelarbeit geholfen. Mit dem Sonntagsevangelium MT 4.12-23 und diesen Schritten an der Hand gingen wir in die Stille. Es war erstaunlich, was die einzelnen Teilnehmerinnen anschließend beim Austausch berichtet- was sie verstanden und was sie gehört haben.
Am Nachmittag wurde das Einüben mit dem 2. Teil des Evangelium fortgeführt.
Herr Spiritual Peter Falk gab uns einige Informationen zu unseren Exerzitien im März.
Jesus kennen lernen - Jesus lieben lernen - Jesus nachfolgen.
Darauf möchten wir uns in den Tagen der Exerzitien einlassen.
Am Samstagabend durften wir eine Teilnehmerin in die Vertiefungsphase aufnehmen. Das ist immer eine sehr schöne, bewegende und feierliche Stunde, mit geselligem Ausklang.
Am Sonntagvormittag haben wir Bibelstellen für ein Bibelsäckchen ausgeschnitten und uns dabei über unsere Erfahrungen mit dem Wort Gottes ausgetauscht. Mit dem Bibelsäckchen könne wir uns immer ein Wort Gottes „schenken“ lassen.
Dieses Wochenende hat uns mit dem Wort Gottes beschenkt, genährt und wieder Kraft für unseren Alltag geschenkt.
Ein herzliches Vergelt´s Gott dem Leitungsteam und H. Spiritual Falk.
R.G.
Das Wochenende hat mir wie immer sehr viel Kraft und unendlich Freude bereitet. Mit dem Wort Gottes, das ist die Gegenwart unseres Herrn, wird alles was wir tun, gesegnet sein.
M.K.
Unser letztes Wochenende war wie immer wunderbar und wohltuend.
Als Einführung gleich bekam ich von Renate in der Pfortenkapelle das richtige Wort: „Jesus war mit Gott eins. Er versöhnte die Welt mit sich und hat uns das Wort der Versöhnung hinterlassen."
Ich durfte erleben, wie Jesus sich mit einer Frau sogleich versöhnte.
Das Wort von der Berufung Mt 4,12-23: Es wurde mir in der Stille klar, was Jesus von mir möchte, und ich durfte spüren wie lebendig Sein Wort ist.
Beten mit Wort Gottes braucht Vorbereitung : (Wir erwecken Glaube, Hoffnung, Liebe zu Jesus mit der Bitte: Herr lass mich verstehen was Du mir jetzt sagen willst. Herr verwandle mein Herz.
Weiter treten wir mit der ganzen Person in die Gegenwart Gottes.
Dann kommt die Lehre: ich lese den Text mit Verstand, dann frage ich: Was ist die Botschaft für mich (ich stelle mir vor, Jesus kommt und spricht mit mir über mein Leben und zeigt mir was Er von mir möchte .
Dann kommt persönliche Schlussfolgerung (meine Seele muss sich bewegen um den Willen Gottes anzunehmen. Zum Schluss kommt Dank, Anbetung Lobpreis.
Wenn wir zu etwas berufen werden, geschieht das in 4 Etappen:
1. Verlass (Jesus verlässt Nazareth und geht nach Kafarnaum) .
2. Lass dich ein! auf etwas Neues (Jesus lebt jetzt im heidnischen Galiläa)
3. Du selber (auch in der Geschichte von Saulus, der zu Paulus wurde Apg.9,1-22, war es derselbe Saul, der Eiferer)
4. Fang an (Sogleich verkündeter Jesus in den Synagogen..)
Nach dem Sonntagsgottesdienst oder während, erfüllte sich das Wort der Sonntagslesung für mich: Jes.9,3: Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers". Ich bin freier geworden und aufrecht.
Vergelt’s Gott Ihnen allen für diese wunderbare Möglichkeit der persönlichen Entwicklung. Wir sind wirklich in der Schule Jesu.
E.B.
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Feierlicher Abschluss des Jubiläumsjahres 2009-2010 zum 200. Geburtstag von Abbé P.P.Blanck,
dem Gründer der Kongregation der Schwestern des Heiligen Josef zu St. Marc

Abbé P.P.Blanck verwirklichte 1845 in St. Marc / Elsass
seine Vision, eine Kongregation zu gründen mit
dem Ziel: „Eucharistische Anbetung und der Hände Arbeit“.
Inzwischen sind die Schwestern der Kongregation in
Ost- und Westeuropa, Indien und Amerika tätig mit
der vorgegebenen Lebensform unseres Gründers „Bete und arbeite“.
In der Provinz Frankreich und Deutschland / St.Trudpert sind
mittlerweile Oblaten / Laiengemeinschaften entstanden,
die ihr Leben nach den Zielen von Abbé Blanck ausrichten.
Am 10.Oktober 2010 trafen sich nun die Schwestern vom heiligen Josef
aus den verschiedenen Ländern und ihre Oblaten bzw. Laiengemeinschaften
zur Abschlussfeier des 200. Geburtstages unseres Gründers.
Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildete der Festgottesdienst als Dank an Gott
für das Gründungscharisma, das zugleich auch ein Erbe an die Kirche ist.
In der Predigt ermutigte Mgr. Kratz die anwesenden Schwestern und Laien mit tiefem Glauben in die Zukunft zu gehen.
Für diese Sendung gab er drei Schlagworte mit auf den Weg:
1. die Treue zum Gründercharisma und zu unserer Berufung
2. mit Wagemut in der Wirklichkeit Gottes zu leben, „denn heute ist die Zeit der Gnade“
3. das Vertauen auf Gott, denn er ist treu
Mit dem Hauch des Geistes wünschte er allen die neue Etappe der Entwicklung der Kongregation zu gehen, um am jeweiligen Ort die Barmherzigkeit Gottes auszustrahlen.

Sankt Marc, 10.10.10
Es war fast auf den Tag genau drei Jahre her, seit wir zum ersten Mal in St Marc waren (13.10.07).
Danke für die Einladung und die Mitfahrgelegenheit, für das Mitfeiern des wunderschönen Gottesdienstes, die vielen schönen Lieder der Chöre und Alphornbläser.
Alles klingt noch nach.
Das Wiedersehen mit den Oblaten von St. Marc war eine große Freude, hatten wir uns doch im Mai dieses Jahres erst so richtig kennengelernt. Wir besuchten auch die Gräber und beteten dort. Die Zeit verging wie im Flug und um 19 Uhr hieß es Abschied nehmen.
Auf der Heimfahrt genossen wir erneut den wunderbaren Blick aufs Rheintal.
Vielen Dank an alle für diese unbeschwerten, schönen Stunden.
T. O.
