Home

Wir Schwestern vom hl. Josef

Geschichte

Jugendseite

Bibelvers

Eine Oase der Ruhe

Kloster auf Zeit

Gästehäuser

Haus Sankt Josef

Haus Sankt Agnes

Jahresprogramm

2012

Aktuelles

Gebetsgemeinschaft
Josefsbruderschaft


Laiengemeinschaft

Indienhilfe

Impressionen

Kontakt / Anfahrt

Impressum / Links

Laiengemeinschaft



Laiengemeinschaft


 Unsere  Laiengemeinschaft  Maranatha

 

 

 

 

 

 

 

 Leitungsteam:

Schwester M. Clara, Renate Gutmann, 
Schwester M. Debora, Birgit Erhard (v.l.n.r)

 

 Wir sind   z. Zt. 8 Mitglieder, 3 Personen in der Vertiefungsphase, sowie einige Interessierte 

 

 

 

 Offen wie der Heilige Josef
         Verankert in Christus
              Gesendet von der Kirche

 

  

 

 

 

 

 

  

 

  

 

 

 

 

 

 




 

 

 

Im Januar 2006 entstand unsere Laiengemeinschaft Maranatha als Zweig der Schwestern vom heiligen Josef der Provinz St.Trudpert, Münstertal.

Unser gemeinsames Charisma ist:

Die Anbetung des Herrn 
im Allerheiligsten Sakrament
des Altares 
und der Hände Arbeit.


 

Wir wollen unseren Glauben bewusst leben,
unseren Alltag mit Jesus teilen, uns von ihm führen und formen lassen. 
So entdecken und vertiefen wir unsere jeweilige Sendung an unserem Lebensort, in Familie, Beruf und Gesellschaft.

 

Kraft hierzu schöpfen wir aus Seinem Da-Sein:


• in der Eucharistie, im Wort der Heiligen Schrift, in den Sakramenten der Kirche
• in der Stille – die wir besonders auch im Kloster finden
• im gegenseitigen Austausch
• im Angenommen-sein
• im Gebet miteinander, füreinander und für die ganze Welt

 

 Bei der Aufnahme in die volle
Mitgliedschaft erhalten wir dieses
Medaillon als Zeichen der Zugehörigkeit
zur Laiengemeinschaft Maranatha,
der Schwestern vom Heiligen Josef.

 

 

 

Alle Frauen und Männer sind uns willkommen,
die sich eine Herz-zu-Herz Beziehung mit Jesus wünschen!


Maranatha - Komm, Herr Jesus

 

 

Termine der Laiengemeinschaft Maranatha

Unser nächstes Treffen findet vom 18.05. - 20.05.2012 statt.
Bei Interesse fordern Sie unseren Prospekt an.

Vorschau unserer Treffen für das Jahr 2012
 
18.05.-20.05.2012
19.10.-21.10.2012

Vorschau unserer Treffen für das Jahr 2013

10.05. – 12.05.2013
12.10. – 14.10.2013

 Exerzitien:

02.01. - 06.01.2013



 

                                    

 

Unsere Kontaktadressen:

 

Schwester M. Clara,  Kloster St. Trudpert, 79244 Münstertal

Mobil: 07636 - 7802 - 510
Fax: 07636 - 7802 - 107
e-mail: sr.clara@kloster-st-trudpert.de

 

 


Frau Birgit Ehrhard, 1. Mitverantwortliche der Laiengemeinschaft Maranatha

Tel: 07636 - 788667
e-mail: birgit.ehrhard@web.de

 

           

Exerzitien 2012
„Wer mich isst, wird durch mich leben - Eucharistie“
 
 
Unter diesem Thema standen unsere diesjährigen Exerzitien vom 21.02.-25.02.12.
Die Eucharistiefeier ist nach unserem Verständnis ein immerwährendes Offenbarungsgeschehen, die höchste Weise der Anbetung des Dreifaltigen Gottes. Sie ist ein Geheimnis – es ist die Mitte unseres Lebens. Sie ist jedes Mal erneut Gegenwart und nicht Vergangenheit, wenngleich wir uns bei der Eucharistiefeier an das Abschiedsmahl Jesu mit seinen Jüngern erinnern. Sie ist Gedächtnis der Erlösung, sie macht uns immer wieder bewusst, was Christus für uns getan hat. Gott ist Liebe und aus dieser Liebe heraus hat er seinen Sohn in die Welt gesandt, damit alle, die an ihn glauben, gerettet werden. Wir feiern also jedes Mal das Gedächtnis des Todes und der Auferstehung Jesu als Danksagung.
Eucharistie kann man nur in Gemeinschaft feiern, im Mitfeiern der Eucharistie zusammen mit unseren Glaubensgeschwistern erfahren wir unsere Zugehörigkeit zur Gottesfamilie.
Das Feiern der Eucharistie vermittelt uns für das Christsein fünf fundamentale Grunderfahrungen_
 
- Wir als Leib Christi;                                                               - Ich als Glied am Leib Christi
- Wir als Hörer des Wortes und als Erzählgemeinschaft;             - Ich als Jünger Jesu
- Wir als Gabe und Hingabe Jesu an Gott und die Menschen :    - Ich als Gottesgeschenk
- Wir als Tempel des Heiligen Geistes;                                       - Ich als Wohnung Gottes
- Wir als Friedensbringer ;                                                        - Ich als Beauftragter
 
In seinen Ausführungen hat Pfr. Schmid den Aufbau der Eucharistie sehr gründlich und sorgfältig
erläutert. Was mich aber sehr angesprochen hat, war die Vorbereitung auf die Eucharistiefeier. Wenn man zu Hause ein Fest feiert, trifft man besondere Vorkehrungen, dass sich die Gäste wohl fühlen. Und das ging mir ganz deutlich in den Exerzitien auf. Dass ich mich gut vorbereiten muss, auf die Begegnung  mit dem Dreifaltigen Gott,  ich muss mir die Frage stellen, wie es im Lied von Paul Gerhard heißt: „Wie soll ich dich empfangen und wie begegnen dir…..?
Das bedeutet, dass ich nicht in letzter Minute angerannt komme, und mit meinen Gedanken noch ganz woanders bin, sondern dass ich noch genügend Zeit habe, mich von Gott bereiten zu lassen, damit ich mich auf ihn einlassen kann und fähig werde zur Anbetung, zum Hören seines Wortes. Dass ich ihm eine würdige Wohnung in mir bereite, dass er in mich Hineinwohnen und sich in und bei mir wohl fühlen kann. Dass ich sein Wort aufmerksam höre und weitergebe und so Zeuge seines Todes, seiner Auferstehung, seiner Erlösung und seiner Liebe werde.
Im Hineinhören auf sein Wort an mich habe ich auch von IHM in den Exerzitien die Weisung bekommen, dass ich um die Ganzaufnahme in die Laiengemeinschaft bitten soll, was ich auch getan habe. Dank sei dem Herrn, dass er mich berufen hat.
 
I.L.
 
 
 
Als Kernsatz unserer Exerzitien nahm ich u. a. folgende Aussage mit nach Hause : "Eucharistie feiern hält unser Christ-Sein in der dynamischen Spannung der schon geschehenen und der noch ausstehenden Ankunft Christi".
Die schon dagewesene Gegenwart Christi sowie auch die Allgegenwart des liebenden Gottes werden uns im Wort und in den Gestalten von Brot und Wein nahegebracht. Der Wortgottesdienst in Form von Lesungen, Evangelium und Gebeten steht als gleichberechtigter Teil zu Opfergottesdienst/Wandlung- und Kommunionteil; Hingabe in Wort, Fleisch und Blut.
Für alle Exerzitienerfahrungen, Bestätigungen von Schon-Erfahrenem und auch von neuen, erweiterten Sichtweisen der Eucharistie bin ich dankbar.
Im konzentrierten Zuhören können der Vorträge von Pfr. Schmid war mir die Zeit kurzweilig, andererseits bieten die Vortagsblätter die Möglichkeit, sich zuhause nochmals neu mit dem Thema zu beschäftigen; sich bewußt zu sein: Die Himmelsnahrung steht immer bereit - hole sie dir - sei dankbar
- und lebe deinen Alltag eucharistiebewußt in und aus der Liebe Christi.
Dank sei allen, insbesondere Pfr. Schmid und Sr. Clara, die uns durch diese Zeit führten und begleiteten - Gott möge den Lohn für sie auf seine Weise bereithalten und schenken.
 
Lob und Dank sei Gott dem Vater, der das Leben uns verheißt, seinem Wort,dem ewgen Sohne, der im Himmelsbrot uns speist; auch dem Born der höchsten Liebe, sei gelobt, der Heilge Geist. Amen                                                                                                     - Th.von Aquin –
 
E. H.
 
Erst nach 3 Tagen kam bei mir der Friede, das war mir aber erst später bewusst. Unser Thema und das was in mir vorging ,waren schon getrennte Themen. Wie schon oft kam die Erkenntniss meiner Sünden und Schwächen erst zum Schluss bei der Laudes. Die Psalmen sind gewaltig an Heilskraft.
Was Eucharistie betrifft brauche ich mehr Anbetung und Ruhe um tiefer zu kommen, was auch gerade jetzt schwierig ist und dennoch habe ich verstanden,dass Anbetung auch in den "vollen Tagen " möglich und lebensnotwendig ist. Ohne Gebet bin ich tot.
Auch das Schweigen in den Exerzitien ist sehr wichtig, sonst nehmen wir Jesus die Chance uns zu berühren. Die Psalmen in der Laudes oder Vesper haben eine große Heilkraft.
Und überhaupt die paar Tagen sind zu wenig. Die Sehnsucht ist noch grösser geworden.
Allen Schwestern vor allem dem Heiligen Josef sei dank.
E.B.
 

                            Wochenende 20.-22.Jan. 2012
                                     Mit Mut Zeugen des Glaubens sein

Dieses Wochenende mit dem Thema „Mit Mut Zeugen des Glaubens sein“
war für mich sehr wertvoll. Gerade in unserer heutigen Zeit, wo Glaube nicht gerade „IN“ ist, ist es für uns Christen wichtig, dass wir über unseren Glauben mit anderen Menschen sprechen, dass wir glaubhafte Zeugen sind. Dazu muss ich aber auch wissen, was glaube ich?  An wen Glaube ich?
Antworten auf diese Fragen gab uns Sr. Clara in ihrem Referat.
Ich glaube an Gott Vater, Gott Sohn und an den heiligen Geist. Glauben heißt, ich entscheide mich, mit Jesus den Weg zu gehen. Ich erlaube Jesus, dass ER in mir feste Wohnung nimmt (Taufe). Ich gehe meinen Weg ganz bewusst mit ihm.
Damit ich zu dieser Entscheidung kommen kann braucht es die Verkündigung durch Menschen und die Gnade Gottes. Gott schenkt mir die Gnade, dass ich an IHN glauben kann.
Wie  werde ich Zeuge?
Ich muss täglich mit Jesus gehen, ihm mein Herz öffnen. Dann läutert und verwandelt er langsam meine Gedanken und Gefühle.
Ich muss mein Herz öffnen,
das Wort Gottes lesen,
die Sakramente empfangen.
Ich muss über meinen Glauben genau Bescheid wissen. Ein wertvolles Hilfsmittel dazu ist der Katechismus der Katholischen Kirche. Wenn ich meinen Glauben besser verstehe, kann ich fester dahinter stehen und ihn froher leben und verkünden.
Grundsätzlich stehe ich zu unserem kath. Glauben, auch wenn ich noch nicht alles wirklich begreife.
Wenn ich jeden Tag die Spuren von Gottes Liebe in meinem Alltag suche und entdecke, werde ich froh und kann froher Zeuge für andere sein.
Nur wenn ich aus den Sakramenten und der Liturgie lebe, kann mein Zeugnis wirken, weil Gottes Gnade dazu kommt. Mut und Demut ist wichtig für unser glaubwürdiges Zeugnis.
So  werde ich Zeuge für die Hoffnung, Freude, Liebe, Vertrauen – Zeuge für unseren dreifaltigen Gott.
Ein ganz persönliches Zeugnis hörten wir von dem Priesteramtskandidaten
Martin Metzler. Mit einfachen Worten und humorvoll erzählte er uns von Menschen, die auf seinem Lebensweg glaubhafte Zeugen waren und sind.
R.G.

2.
Ich möchte danken für dieses Wochenende im Kloster. Es wird noch lange nachwirken. Jedes Mal spüren wir den Heiligen Geist mächtig. Jedes Mal wachsen wir noch mehr zusammen, jedes Mal werden wir ein Stück verwandelt. Die klaren bildlichen Aufzeichnungen von Sr. Clara über das Zeugnis-Geben im Glauben waren für mich sehr hilfreich. Durch die Taufe sind wir auf dem Weg zu Gott-Vater im Himmel, begleitet und erlöst durch Jesus, mit ihm im Herzen, seine Liebe ist uns im Heiligen Geist gegenwärtig. Wir brauchen:
Verkündigung  und Gnade um zu wachsen - durch die Sakramente der Kirche, das tägliche Wort Gottes, Gebet, Glaubenswissen, Liebe (die uns geschenkt wird durch Gnade). All das was uns prägt können wir dann weiter geben als ein Zeugnis um Andere zu Jesus zu führen bewusst oder unbewusst , einfach weil die Gnade uns drängt.
Wir gaben uns gegenseitig Zeugnis wer auf unserem Lebensweg ein Vorbild für uns war.
Wo uns Jesus verwandelt hat. Wo wir Zeugen sein konnten.
Beeindruckend für alle war das Zeugnis von Martin Metzler, der auf seinem Weg zum Priestertum schon vieles erlebt hat.
Euch Allen , besonders aber allen Schwestern ein herzliches Vergeltsgott.
E.B.

3.
Und wieder einmal durften wir, die Laiengemeinschaft Maranatha, im Kloster St. Trudpert zwei wunderbare Tage verbringen zu dem Thema „Mit Mut Zeugen des Glaubens sein“.
Die Impulse durch das Referat von Schwester Clara, der Austausch über unsere eigenen Erfahrungen und das Zeugnis von Martin Metzler, all das lies uns gestärkt zurückkehren in unseren Alltag = welch großes Geschenk!
Aber ganz besonders dankbar bin ich für unsere Gemeinschaft, denn gerade an diesem Wochenende habe ich wieder ganz deutlich die Liebe gespürt, die uns alle verbindet, mit Jesus!
B.E.


 

*.*.*.*.*.*.*.*

Die Menschwerdung der Liebe Gottes, betrachtet mit den Augen   und dem Herzen des Heiligen Josef


Wochenende vom 14. – 16. Oktober 2011

in Heiligkreuztal mit Pfr.Schmid

An diesem Wochenende wurde mir noch deutlicher bewusst was der hl. Josef alles für seine Familie getan hat.
Die einzelnen Stationen im Kornhaus zeigen, dass Josef für Jesus wirklich ein richtiger Vater war, so wie man es sich auch heute zumTeil noch vorstellt. Er hat ihm nicht nur das Beten und Arbeiten beigebracht, er hat wohl auch mit ihm gespielt.
In den einzelnen Stationen wird sehr schön dargestellt, wie Josef auf die Stimme der Engel hört und auch danach handelt und wie er sich mit all den Sorgen und den Nöten der damaligen Zeit, rührig um seine kleine Familie kümmert und dies obwohl er nicht der leibliche Vater von Jesus ist.
M.K.

 

Unser Wochenende in Heiligkreuztal ist mir immer noch ganz gegenwärtig. Beeindruckend war eigentlich alles.
Wenn ich etwas besonders hervorheben möchte, dann dass mir nochmals die wichtige Rolle des Hl. Josef in der Heilsgeschichte bestätigt wurde, nämlich die des Hintergrundarbeiters.
Ich sage bewusst "Hintergrundarbeiter", denn ein Hintergrundarbeiter ist mehr als ein bloßer Arbeiter. Er ist jemand, der einem Anderen den Rücken frei hält, nicht einfach so, sondern damit dieser Andere etwas Wichtiges tun kann.
Ein Hintergrundarbeiter erkennt klar die Berufung des Anderen und übernimmt, ganz bewusst und ohne viel Aufhebens davon zu machen, auch unangenehme und schwierige Aufgaben, um der größeren Sache willen.
Josef hat erkannt, dass Jesus der Messias ist und hat, still und wie selbstverständlich, getan  was getan werden musste. Dazu gehörte auch, dass er nicht im Mittelpunkt des Geschehens stand, sondern diesen Platz Jesus und Maria überließ, weshalb er oft übersehen wird, was aber sein wahre Größe ausmacht.
Deshalb ist der Hl. Josef für mich  nicht nur der Patron der Arbeiter, sondern vor allem der Hintergrundarbeiter.
Liebe Grüße!
E.I.

*.*.*.*.*.*.*.*

„Unser Größtes Kapital ist die Vorsehung Gottes“
(Abbé P. P. Blanck)

Wochenende 13.-15. Mai 2011

Der wichtigste Satz aus dem Vortag von Herrn Spiritual P. Falk an diesem Wochenende war für mich „die Fügung Gottes, die Vorsehung, ist unser größtes Kapital“.
Mir wurde bewusst, unser ganzes Leben, wie es bisher war, wie es ist und wie es in Zukunft sein wird, ist der Plan Gottes für uns, den er für jeden einzelnen von uns schon vorgesehen hat, bevor wir überhaupt waren (Ps. 139), den er gut durchdacht hat, auch wenn wir manches nicht verstehen und offene Fragen bleiben. Es ist der Weg, den wir gehen und erkennen müssen.
Durch die Taufe hat Gott mit uns einen Bund geschlossen. Er hat uns hinein genommen in die Struktur seines göttlichen Planes. Hinter meinem Leben ist Gottes Allmacht, Weisheit und Liebe. Wir sind dadurch hinein genommen in die Liebesgeschichte Gottes mit uns, die nie abgeschlossen sein wird. Wir dürfen und haben die Verpflichtung Mitspieler zu sein in seinem Plan, in seiner Vorsehung für die Menschen.
Wie dies geschehen kann, gibt uns Gottes Geist ein. Wir müssen nur aufmerksam hören, die Schrift, das Wort Gottes studieren und dann seine Spuren für uns und den Nächsten auch im Gebet entdecken.
Ich glaube und vertraue fest darauf, dass sein Plan für mich gut ist und ich bin dankbar, dass ich ein Teil seines Planes sein darf, denn ich weiß, er meint es gut und er liebt mich
so wie ich bin, nämlich ein Teil seiner göttlichen Vorsehung.
I.L.

 

Danke von Herzen für das Dabei-Sein-Dürfen, das Zuhören-Dürfen über die allumfassende Vorsehung unseres liebenden Gottes, die Stille - und Mutmachphasen ebenso wie über die Gedankengänge zum Thema: wie geht Spurensuche. Den beiden neu aufgenommenen Frauen in die Gruppe Maranatha wünsche ich von Herzen Gottes Segen.   
                                                                              E.H.

                                    Maranatha 2011



*.*.*.*.*.*.*.*


Exerzitientage im Kloster vom 8.-13. März 2011

                Herr, lehre uns beten ( Lk 11,1)
                    In die Schule Jesu gehen

 

Bevor wir ans Beten denken, ist Gott schon da und wartet auf mich.
Seine Omni-Präsenz ist in mir, in der Schöpfung, im menschlichen Gegenüber, im Wort Gottes, in den Sakramenten der Kirche, in der Eucharistie.

Wenn wir Ihm in seinem Wort begegnen wollen, gibt es die vier Schritte der lectio–divina:

  1. lectio    – Lesen
  2. meditatio – sich fragen, was will Gott mir jetzt sagen
  3. oratio – die betende Antwort von mir
  4. contemplatio – das „Kauen“ des Wortes, das „im Herzen bewegen“, wie Maria es tat

Gebet ist auch eine Beziehung, die gepflegt werden möchte. Sie braucht

  1. Ort (Raum) – wenn auch den Kleinsten
  2. Zeit – die gilt es sich zu nehmen (keiner hat Zeit)
  3. Rituale (Kerze, Kuss)

 

Die Kirche lehrt uns das Gebet der liebenden Aufmerksamkeit, wie eine Mutter den Kindern die Fingerreime beibringt.

  1. Daumen – ich sage danke für alles was mir heute Gutes begegnete
  2. Bitte um den Heiligen Geist, dass ich erkenne was gut und böse war
  3. Tagesschau – Rückblick
  4. Schmerz, den ich erfahren oder bereitet habe
  5. Neuanfang

Gott ist immer da (Ps 139): Hier bin ich und warte auf eure Antwort
Vater, hier bin ich, verfüge über mich, send mich, Amen.
                                                                                                          E.B.

 

Viel Zeit zum Horchen.
Zeit haben für Gott!
Horchen auf Gott!
Ge – HORCHEN!
                                               Hören lernen
                                               Die Seele hört langsam
                                               am lautesten
                                               hört sie
                                               in der Stille ! ( P. Schiestl)
Danke!!                                  
                                                                                                          T.O.

 

 

Während der Exerzitien schenktest DU mir Gnade in Fülle,
als ich Dich besuchte sooft in der Stille.

Du ließest mich hören Dein göttliches Wort,
als ich kniete vor dem Tabernakel, dem Heiligen Ort.

Erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit,
deshalb zeigtest DU mir in der Natur meinen Weg für die nächste Zeit.

Mit DIR will ich ihn gehen und immer hören auf DICH.
Ich weiß, egal wo ich bin, DU bist immer bei mir, DU bist „DER ICH BIN DA“ und schaust auf mich.

Die Exerzitien fangen nun zu Hause im Alltag an,
DU kannst DICH auf mich verlassen, ich bleib an DIR dran.

                                                                                     I.L.


*.*.*.*.*.*.*.*




Das Wochenende 21.-23. Jan. 2011 stand unter dem Thema:

Maranatha - Komm Herr Jesus - sprich zu uns

Die Gebetsstunde am Freitagabend stimmte uns in die Stille ein, die nötig ist, damit wir die leise Stimme unseres Gottes hören können.

Am Samstagvormittag stand die  Einheit unter dem Thema:   Beten mit dem Wort Gottes.
Sr. Clara stellte uns Schritte vor, wie wir uns dem Wort der Heiligen Schrift annähern können.
Ich bereite mich auf sein Wort vor. Ich glaube an dich Gott, ich hoffe auf dich, ich liebe dich.
Ich bitte: Herr lass mich verstehen was du mir sagen willst.
Ich trete in die Gegenwart Gottes- Ich lese den Text und setze meinen Verstand ein.
Ich frage mich: Was ist die Botschaft Gottes für mich?
Ich spreche mit IHM über mein Leben. Ich bemühe mich, den Willen Gottes anzunehmen. Ich verweile bei Gott und danke IHM.

Diese Schritte haben uns sehr bei der Einzelarbeit geholfen.  Mit dem Sonntagsevangelium MT 4.12-23  und diesen Schritten an der Hand gingen wir in die Stille. Es war erstaunlich, was die einzelnen Teilnehmerinnen anschließend beim Austausch berichtet- was sie verstanden und was sie gehört haben.

Am Nachmittag wurde das Einüben mit dem 2. Teil des Evangelium fortgeführt.

Herr Spiritual Peter Falk gab uns einige Informationen zu unseren Exerzitien im März.
Jesus kennen lernen - Jesus lieben lernen - Jesus nachfolgen.
Darauf möchten wir uns in den Tagen der Exerzitien einlassen.

Am Samstagabend durften wir eine Teilnehmerin in die Vertiefungsphase aufnehmen. Das ist immer eine sehr schöne, bewegende und feierliche Stunde, mit geselligem Ausklang.

Am Sonntagvormittag haben wir Bibelstellen für ein Bibelsäckchen ausgeschnitten und uns dabei über unsere Erfahrungen mit dem Wort Gottes ausgetauscht. Mit dem Bibelsäckchen könne wir uns immer ein Wort Gottes „schenken“ lassen.

Dieses Wochenende hat uns mit dem Wort Gottes beschenkt, genährt und wieder Kraft für unseren Alltag geschenkt.

Ein herzliches Vergelt´s Gott dem Leitungsteam und H. Spiritual Falk.
R.G.

Das Wochenende hat mir wie immer sehr viel Kraft und unendlich Freude bereitet. Mit dem Wort Gottes, das ist die Gegenwart unseres Herrn, wird alles was wir tun, gesegnet sein.
M.K.  

Unser letztes Wochenende war wie immer wunderbar und wohltuend.
Als Einführung gleich bekam ich von Renate in der Pfortenkapelle das richtige Wort: „Jesus war mit Gott eins. Er versöhnte die Welt mit sich und hat uns das Wort der Versöhnung hinterlassen."
Ich durfte erleben, wie Jesus sich mit einer Frau sogleich versöhnte.

Das Wort von der Berufung Mt 4,12-23: Es wurde mir in der Stille klar, was Jesus von mir möchte, und ich durfte spüren wie lebendig Sein Wort ist.

Beten mit  Wort Gottes braucht Vorbereitung : (Wir erwecken Glaube, Hoffnung, Liebe zu Jesus mit der Bitte: Herr lass mich verstehen was Du mir jetzt sagen willst. Herr verwandle mein Herz.
Weiter treten wir mit der ganzen Person in die Gegenwart Gottes.
Dann kommt die Lehre: ich lese den Text mit Verstand, dann frage ich: Was ist die Botschaft für mich (ich stelle mir vor, Jesus kommt und spricht mit mir über mein Leben und zeigt mir was Er von mir möchte .
Dann kommt persönliche Schlussfolgerung (meine Seele muss sich bewegen um den Willen Gottes anzunehmen. Zum Schluss kommt Dank, Anbetung Lobpreis.
Wenn wir zu etwas berufen werden, geschieht das in 4 Etappen:
1. Verlass (Jesus verlässt Nazareth und geht nach Kafarnaum) .
2. Lass dich ein! auf etwas Neues (Jesus lebt jetzt im heidnischen Galiläa)
3. Du selber (auch in der Geschichte von Saulus, der zu Paulus wurde  Apg.9,1-22, war es derselbe Saul, der Eiferer)
4. Fang an  (Sogleich verkündeter Jesus in den Synagogen..)                                                                               
Nach dem Sonntagsgottesdienst oder während, erfüllte sich das Wort der Sonntagslesung für mich: Jes.9,3: Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers". Ich bin freier geworden und aufrecht.

Vergelt’s Gott Ihnen allen für diese wunderbare Möglichkeit der persönlichen Entwicklung. Wir sind wirklich in der Schule Jesu.
E.B.           

*.*.*.*.*.*.*.*

 

Feierlicher Abschluss des Jubiläumsjahres 2009-2010 zum 200. Geburtstag von Abbé P.P.Blanck,
dem Gründer der Kongregation der Schwestern des Heiligen Josef zu St. Marc





Abbé P.P.Blanck verwirklichte 1845 in St. Marc / Elsass
seine Vision, eine Kongregation zu gründen mit
dem Ziel: „Eucharistische Anbetung und der Hände Arbeit“.
Inzwischen sind die Schwestern der Kongregation in
Ost- und Westeuropa, Indien und Amerika tätig mit
der vorgegebenen Lebensform unseres Gründers „Bete und arbeite“.
In der Provinz Frankreich und Deutschland / St.Trudpert sind
mittlerweile Oblaten / Laiengemeinschaften entstanden,
die ihr Leben nach den Zielen von Abbé Blanck ausrichten.

 

 

 

                   

Am 10.Oktober 2010 trafen sich nun die Schwestern vom heiligen Josef
aus den verschiedenen Ländern und ihre Oblaten bzw. Laiengemeinschaften
zur Abschlussfeier des 200. Geburtstages unseres Gründers.
Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildete der Festgottesdienst als Dank an Gott
für das Gründungscharisma, das zugleich auch ein Erbe an die Kirche ist.
In der Predigt ermutigte Mgr. Kratz die anwesenden Schwestern und Laien mit tiefem Glauben in die Zukunft zu gehen.
Für diese Sendung gab er drei Schlagworte mit auf den Weg:
1. die Treue zum Gründercharisma und zu unserer Berufung
2. mit Wagemut in der Wirklichkeit Gottes zu leben, „denn heute ist die Zeit der Gnade“
3. das Vertauen auf Gott, denn er ist treu
Mit dem Hauch des Geistes wünschte er allen die neue Etappe der Entwicklung der Kongregation zu gehen, um am jeweiligen Ort die Barmherzigkeit Gottes auszustrahlen.

 

 

Sankt Marc, 10.10.10
Es war fast auf den Tag genau drei Jahre her, seit wir zum ersten Mal in St Marc waren (13.10.07).
Danke für die Einladung und die Mitfahrgelegenheit, für das Mitfeiern des wunderschönen Gottesdienstes, die vielen schönen Lieder der Chöre und Alphornbläser.
Alles klingt noch nach.
Das Wiedersehen mit den Oblaten von St. Marc war eine große Freude, hatten wir uns doch im Mai dieses Jahres erst so richtig kennengelernt. Wir besuchten auch die Gräber und beteten dort. Die Zeit verging wie im Flug und um 19 Uhr hieß es Abschied nehmen.
Auf der Heimfahrt genossen wir erneut den wunderbaren Blick aufs Rheintal.
Vielen Dank an alle für diese unbeschwerten, schönen Stunden.

T. O.


*.*.*.*.*.*.*.*

 



.
Zurück nach oben